Experiment 3088 ….. oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern… nur vertiefen (Gorch Fock)

Angst vor dem Tod oder Angst vor dem Leben? (Tag 713)

Buchcover

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Wie ich schon erwähnt habe, schreibe ich noch einen zweiten Blog und zwar von SinnVoll Trauern und in diesem Rahmen beschäftige ich mich auch regelmäßig mit so ‚unbequemen‘ Themen wie ‚Friedhofzwang‘ oder ‚Hospiz- und Palliativgesetz‘ .

Früher habe ich immer ganz unbedarft von der Seite und dem Blog erzählt und musste dann feststellen, dass die meisten Leute ganz schnell das Thema gewechselt oder sich einfach ‚abgeseilt‘ haben.

Mittlerweile erzähle ich nix mehr und wundere mich nur noch ein bisschen, wie angstbehaftet Menschen mit diesem Thema umgehen.

Jetzt ist mir ein kleines Heft in die Hände gefallen ‚Das kleine Übungsheft: Lebensträume verwirklichen‘ heißt es und ist von Herve Magnin und Jean Augagneur. Sehr nett gemacht, kann ich nur sagen 🙂 und echt empfehlenswert.

In diesem kleinen Heftchen steht ein Satz den ich euch gerne weiter geben möchte und der mich seitdem beschäftigt:

Hinter der Angst vor dem Tod verbirgt sich oft eine Angst vor dem Leben. Der Tod verliert das Furchteinflößende, wenn man sich daran macht, wirklich zu leben.

Was meint ihr dazu? Eure Meinung würde mich wirklich sehr interessieren?

 

2 Kommentare zu “Angst vor dem Tod oder Angst vor dem Leben? (Tag 713)

  1. Paul
    12.07.2015

    Hallo Susanne, ich kann dir da voll zustimmen.
    Kenne einige Menschen die an dem Verlust eines lieben Menschen selbst zerbrochen sind. War in meiner „Familie“ nicht anders. Der frühe Tod meiner Großmutter hat mich damals selbst aus der Bahn geworfen, da ich auch nicht wusste mit diesem Schmerz umzugehen. Es war mein erstes Trauma, dass bis heute nicht richtig verarbeitet ist und sich durch mein ganzes Dasein zog.

    Und ja, es ist vielmehr die Angst vor dem eigenen Leben, der Ungewissheit und der Leere die bleibt. Der Umgang mit dem Sterben und dem Tod ist scheinbar in unserer Gesellschaft ein Tabuthema. Heute gehe ich viel bewusster damit um und setze mich damit auseinander. Mir steht eine lange Traumatherapie vor der Tür und ich kann nur erahnen was mich erwartet.

    Der Buchempfehlung werde ich folgen und möchte mich dafür bedanken. Zu Deinem Blog fand ich durch die Suche nach dem Enso. Habe gerade selbst damit angefangen jeden Morgen eins zu zeichnen.

    Werde mich nun mal durch dein Blog wühlen. In diesem Sinne alles Gute
    Paul

    • Susanne
      21.07.2015

      Hallo Paul,

      vielen Dank für deine Geschichte und es freut mich dass die der Beitrag gefallen hat. Ich halte dir die Daumen für deine Therapie und wünsche dir viel Kraft auf dem Weg zu dir selbst. Es würde mich freuen wenn wir uns zwischendrin hier wieder treffen würden. Liebe Grüße
      Susanne

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 02.07.2015 von in Allgemein, Archiv, Gegenwart, Juli 2015 und getaggt mit , , , , , .

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