Experiment 3088 ….. oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern… nur vertiefen (Gorch Fock)

Achtsamkeit (Tag 189)

Schwäbische Alb

Schwäbische Alb

Sorry für die Funkstille, dieser Januar hat es einfach in sich :-).

Vor einigen Tagen ist mir der nachfolgende Text des Zen-Meisters Thich Nhat Hanh begegnet, den ich gern an euch weitergeben möchte:

Dem Leben zulächeln…

Mit Achtsamkeit verankern wir uns fest im Hier und Jetzt. Und im Hier und Jetzt entdecken wir viele Bedingungen für Glück, die schon vorhanden sind. Achtsamkeit lässt uns die vielen Bedingungen für Glück erkennen, die im Hier und Jetzt bereits vorhanden sind.

Bei der Meditation geht es darum, Einsicht zu erlangen. Aber Einsicht ist nicht etwas, auf das wir lange warten müssen. Ein Atemzug kann schon zu etwas Einsicht führen.

Wenn du achtsam einatmest, erkennst du, dass du lebst. Jemand, der bereits gestorben ist, kann nicht mehr einatmen. Und wenn du achtsam einatmest, bekommst du sofort die Einsicht, dass du lebst. Und deshalb kannst du beim Ausatmen schon die Tatsache feiern, dass du lebst. Diese Übung ist einfach. „Ich atme ein und fühle mich lebendig. Ich atme aus und lächle dem Leben in mir und außerhalb von mir zu.“ Und Freude und Glück können sofort entstehen. Du musst nicht auf die Zukunft warten, um glücklich zu sein.

Angenommen du übst: „Ich atme ein und bin mir meiner Augen bewusst.“ Du verwendest Achtsamkeit, um das Vorhandensein deiner Augen zu erkennen. Und wenn du dir deiner Augen bewusst bist, kann sofort eine Einsicht entstehen. „Ich habe immer noch gute Augen. Ich muss nur meine Augen öffnen und bin schon in Verbindung mit dem Paradies von Formen und Farben um mich herum. Das Paradies des Lebens ist verfügbar. Und ich kann damit in Verbindung kommen, weil meine Augen noch gut sind.

Und diejenigen von uns, die ihr Augenlicht verloren haben, wir haben dieses Paradies nicht länger zur Verfügung. Wir wissen, dass es da ist. Aber wir können uns nicht daran erfreuen, weil unsere Augen nicht mehr in gutem Zustand sind. Wenn du also achtsam atmest und dir bewusst wirst, dass deine Augen weiterhin in gutem Zustand sind, erkennst du eine der vielen Bedingungen für Glück, die du bereits hast. Und wenn wir diese Bedingung für Glück wirklich tief erkennen, entstehen sofort Freude und Glück.

Wenn du einatmest und dir deines Herzens bewusst wirst, trittst du in Verbindung mit einer anderen Bedingung für Glück. Du hast die Einsicht, dass dein Herz weiterhin normal arbeitet. Manche von uns haben kein solches Herz und ihnen droht jederzeit ein Herzversagen. Ihr tiefster Wunsch ist vielleicht einfach, ein normales Herz wie wir zu haben. Du freust dich also über dein normales Herz. Weil du achtsam bist, ist dir bewusst, dass dein normales Herz eine weitere Bedingung für Glück ist, die du jetzt schon hast.

Und so gibt es eine Vielzahl von Bedingungen für Glück in dir und um dich herum, mehr als genug, um dich glücklich zu machen. Und deshalb sagen wir, dass Achtsamkeit eine Quelle der Freude ist, eine Quelle des Glücks…

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 23.01.2014 von in 2014, Allgemein, Archiv, Gegenwart, Grundgedanke, Januar 2014 und getaggt mit , , , , , , , , , , , , .

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