Experiment 3088 ….. oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern… nur vertiefen (Gorch Fock)

Unbekanntes Glück (Tag 146)

SteineMeike Winnemuth ist Journalistin, hat viele Ideen und viel Mut.

Sie hat tolle Projekte durchgezogen: Das kleine Blaue zum Beispiel, in dem sie 365 Tage immer das gleiche Kleid trägt (dass es in 3-facher identische Ausführung gibt).

Oder ihre Idee mit ihrem Gewinn von Günther Jauch eine Weltreise der anderen Art zu machen: 12 x je einen Monat in einem anderen Land. Dazu gibt es eine Webseite und ein Buch, beides sehr interessant wie ich finde.

Diese Meike Winnemuth also schrieb diese Woche eine sehr gute Kolumne im Stern mit dem Titel ‚Unbekanntes Glück‘ , in dem sie sich, und den Lesern, die Frage stellt, warum viele Leute erst nach dem ‚Was hast du davon?‘ fragen, statt etwas einfach auf sich zukommen zu lassen.

Eine sehr gute Frage!!!

Und seit ich diesen Artikel gelesen habe, beschäftigt mich noch etwas anderes: Warum sind Menschen so misstrauisch, wenn man Hilfe anbietet ohne sofort etwas dafür haben zu wollen? Warum wittern viele sofort unredliche Absichten, wenn jemand etwas tut und nicht sofort dafür entlohnt werden will?

Ich verstehe natürlich, dass wir alle ein bisschen vorsichtig sind. In unserer Welt wird uns ja immer wieder – vor allem von den Medien – vor Augen geführt, dass wir in einer SCHLIMMEN ZEIT leben. Voll von Betrügern, Lügnern und wahnsinnigen Mördern!!! Ich vermute der durchschnittliche Mordkonsum der Deutschen ist ziemlich hoch, wenn man die zahllosen Krimis im Fernsehen und in Büchern zusammen zählt (ich persönlich mag keine Krimis und konsumiere auch keine, daher kann ich es nur vermuten).

Ich würde jetzt auch keinem wildfremden Menschen mein gesamtes Hab und Gut anvertrauen oder jedem glauben der mit eine 50% Rendite von irgendwas verspricht. Aber warum ist die Grundeinstellung von vielen Menschen erst einmal Misstrauen und Angst?

Ich finde es sehr bedauerlich, dass es soweit gekommen ist und leider kann ich mich nicht einmal komplett ausnehmen von dieser Art und Weise zu denken: Als mir das letzte Mal meine Handtasche auf den Boden gefallen ist (mitten in der belebten Innenstadt von München) und mir jemand geholfen hat sie aufzuheben, war da nicht kurz der Gedanke es könnte sich um einen der ‚gemeinen Taschendiebe‘ handeln?

Wenn wir so weitermachen sehen wir das Gute nicht einmal mehr wenn es direkt vor unserer Nase passiert!!!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 11.12.2013 von in 2013, Allgemein, Archiv, Dezember 2013, Gegenwart, Grundgedanke und getaggt mit , , , , , .

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Archiv

%d Bloggern gefällt das: